Hilfsaktion 2010


Rumänienhilfe Stauden e.V. Zeitungsbericht zum 20.(!) Hilfstransport der Rumänienhilfe Stauden e.V. vom 30. April bis 7. Mai 2010 nach Rumänien.

 

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Zum 20. Mal: Rumänienhilfe Stauden mit 30 Tonnen Hilfsgütern auf dem Weg nach Iasi –  Mit drei
Sattelzügen unterwegs über die Karpaten – 19 ehrenamtliche Helfer sind dabei – Von Schulkindern verabschiedet

Stauden/Langenneufnach (wkl).


Seit 20 Jahren pflegen die Stauden mit der rumänischen Universitätsstadt Iasi an der Grenze zu Moldawien eine ganz besondere Patenschaft: Seit 1990 hat sich jedes Jahr ein Hilfskonvoi mit Gütern des täglichen Bedarfes auf den langen Weg über die Karpaten gemacht, um hilfsbedürftigen Menschen im „Armenhaus Europas“ eine Freude zu machen und ihnen einen Teil ihrer Sorgen abzunehmen. Mit „großem Bahnhof“ und im Beisein vieler Ehrengäste wurde jetzt der 20. Hilfskonvoi der Rumänienhilfe Stauden in Langenneufnach verabschiedet. Mit drei bis unters Dach voll beladenen Sattelzügen machten sich 19 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Martin Böck und Peter Greiner auf die beschwerliche, gut 1800 Kilometer lange Fahrt auf den Balkan. „Arrivederci und Bye, bye! Auf Wiederseh’n, kommt alle gut zurück!“ Aus vollen Kehlen verabschiedeten die Buben und Mädchen der Langenneufnacher Volksschule den Hilfskonvoi. Bereits zum 16. Mal in Folge stellte sich heuer die Schule in den Dienst der guten Sache. Konrektorin Elisabeth Kick übergab an Cheforganisator Martin Böck einen Zuschuss für die Reisekasse, der bei diversen Schulaktionen für die Rumänienhilfe zusammen gekommen ist. Mit 1000 Euro unterstützt die Spedition Dachser den Hilfskonvoi. Denn neben Sachspenden sind für jeden Hilfstransport auch Geldspenden (für Diesel, Zollgebühren und vieles mehr) nötig. Drei Sattelzüge, vollgestopft mit gut 30 Tonnen Hilfsgütern, und zwei Begleitfahrzeuge nahmen mit ihrer insgesamt 19-köpfigen Besatzung Kurs Richtung Rumänien. 40 Stunden einfache Fahrtzeit wurden für den Trip über die Karpaten einkalkuliert – wenn alles nach Plan läuft. Mit an Bord der Lastzüge sind Artikel des täglichen Bedarfs, die in den armen Landstrichen des ehemaligen sozialistischen Ostblocklandes noch immer Mangelware sind: Bekleidung, Schuhe, Bettwäsche, Spielzeug und Medikamente, aber auch Fahrräder Kinderwägen und Krankenhausbedarf. Erstes Ziel ist traditionell die Universitätsstadt Iasi im rumänisch-moldawischen Grenzgebiet, wo ein Kinderheim, ein Krankenhaus und die Frauenvereinigung beliefert werden. Weitere Ziele sind im Laufe der Jahre dazu gekommen: die Helfer aus den Stauden steuern ein Waisenhaus bei Vatra Dornea, das Kloster Moldovita und ein Behindertenheim in Pastravenie an. Das größte „Päckchen“ ist für die Pfarrei Hetiur in Siebenbürgen an Bord: 240 Quadratmeter Holzboden und 120 Quadratmeter Fliesen für die örtliche Grundschule.

Zur Verabschiedung des Hilfstransportes waren neben den Stauden-Bürgermeistern Josef Böck (Langenneufnach), Peter Ziegelmeier (Fischach) und Hans Biechele (Mickhausen) auch Landrat Martin Sailer und Europaabgeordneter Markus Ferber gekommen. Pater Aurelian Ziaja erbat für den Hilfskonvoi und seine Besatzung den Segen Gottes für eine unfallfreie Fahrt und eine gesunde Rückkehr. Am kommenden Freitag, 7. Mai werden Martin Böck und seine Mitstreiter wieder in den Stauden zurück erwartet.

 



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Starteten jetzt zum 20. Mal mit einem Hilfstransport in das ehemalige Ostblockland:
die Helfer der Rumänienhilfe Stauden. Mit an Bord haben sie gut 30 Tonnen Hilfsgüter.
 



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Bei ihnen laufen seit Jahren die organisatorischen Fäden der Hilfstransporte zusammen:
Martin Böck und Peter Greiner (von links),
die Vorsitzenden der Rumänienhilfe Stauden,
opfern für die gute Sache viele Stunden ihrer Freizeit.


Bericht und Fotos: Walter Kleber

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